Was verbindet ihr mit dem Instrument Harfe? Wer kein Kenner ist, sicherlich nicht viel. Claraliz Mora möchte das ändern. Die erfolgreiche Sopranistin und Harfenistin hat längst in unserer Umgebung Fuß gefasst und verzauberte schon etliche Zuschauer und Hörer mit Gesang, Klang und Emotionen. Dabei kommt uns die gebürtige Mexikanerin immer näher! Auf der Plassenburg hat sie dank Musotopia Kulturverein e. V. vor circa einem Jahr ihr Publikum bereits in unserer unmittelbaren Nähe verzaubert. Höchste Zeit also, die talentierte Künstlerin genauer kennenzulernen!
Liebe Claraliz, stelle dich doch gerne einmal vor.
Mein Name ist Claraliz Mora. Ich bin Sopranistin und Harfenistin und stamme ursprünglich aus Mexiko. Musik begleitet mich seit meiner Kindheit, und die Verbindung von Stimme und Harfe ist für mich etwas ganz Besonderes – zwei Klangwelten, die sich auf faszinierende Weise ergänzen und gemeinsam eine ganz eigene emotionale Sprache entwickeln.
In meiner musikalischen Laufbahn durfte ich viele Jahre beide Seiten meiner Kunst erleben: als Sopranistin und als Harfenistin in unterschiedlichsten Produktionen, Konzerten und an verschiedenen Konzertorten. Doch im Jahr 2020 entstand in mir der Wunsch, diese beiden Leidenschaften miteinander zu verbinden und ein ganz persönliches Herzensprojekt zu verwirklichen: die Harfe und meine Stimme gemeinsam auf die Bühne zu bringen.
Diese Verbindung ist eine große künstlerische Herausforderung, denn sie verlangt viel Hingabe, intensive Vorbereitung und unzählige Stunden des Übens. Gleichzeitig spüre ich jeden Tag aufs Neue, dass darin etwas ganz Besonderes liegt. Die Kombination aus Gesang und Harfe schafft eine Klangwelt, die sehr persönlich, außergewöhnlich und berührend ist – und genau diese Erfahrung möchte ich mit meinem Publikum teilen.
Seit einigen Jahren lebe und arbeite ich in Deutschland und bin sehr dankbar, meine Musik hier mit den Menschen teilen zu dürfen. Mit meinen Konzerten möchte ich nicht nur schöne Musik präsentieren, sondern vor allem Emotionen auslösen, Menschen miteinander verbinden und Momente schaffen, die noch lange nachklingen.
Ich glaube, dass eine meiner Aufgaben im Leben darin besteht, durch Musik Schönheit, Trost und Verbindung in diese Welt zu bringen. Das ist der Gedanke, der hinter jedem meiner Konzerte steht. Die Reaktionen des Publikums und die Rückmeldungen, die ich erhalten habe, bestärken mich darin, diesen Weg weiterzugehen.
Eine Rezension von unserem letzten Konzert hat mich besonders berührt:
„Wer nicht dabei war, hat tatsächlich etwas verpasst. Eine unglaubliche Perfektion, die berührt, die den Zuhörer staunen und gleichzeitig träumen lässt. “ (Nordbayerischer Kurier)
Nun ist die Harfe ein Instrument, welches nicht sehr viele Leute spielen. Wie kam es, dass du dich dafür entschieden hast?
Die Harfe war gewissermaßen schon Teil meiner Bestimmung. Meine Verbindung zu diesem Instrument begann durch eine ganz besondere Begegnung: Mein Vater, Armando Mora, damals Opernsänger Student an der renommierten Juilliard School of Music, lebte in New York als Mitbewohner mit der wunderbaren Harfenistin Marie-Pierre Langlamet. Sie, eine außergewöhnliche Musikerin und damals Harfenistin an der Metropolitan Opera in New York, interessierte sich für den Gesang und bat meinen Vater um Gesangsunterricht. Im Gegenzug bot sie an, mir Harfenunterricht zu geben.Und genau damit begann meine Reise mit der Harfe. Ich hatte das große Glück, von Anfang an bei einer der herausragendsten Harfenistinnen der Welt lernen zu dürfen. Diese Begegnung hat meinen musikalischen Weg entscheidend geprägt und eine Verbindung geschaffen, die mich bis heute begleitet.
Vielleicht war es also kein Zufall, dass die Harfe in mein Leben kam – sie war von Anfang an ein Teil meiner musikalischen Geschichte.
Es sollte wohl tatsächlich so sein 🙂 Was bedeutet deine Musik für dich?
Für mich ist es nicht wirklich „meine Musik“, sondern Musik, die aus der ganzen Welt kommt und die Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Musik kennt keine Grenzen – sie berührt Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft oder ihrem kulturellen Hintergrund. Genau darin liegt für mich ihre Magie.
Musik zu machen bedeutet für mich, eine Art „Ärztin der Seele“ zu sein. Ich glaube fest daran, dass dies eine der Aufgaben von Künstlerinnen und Künstlern ist: So wie ein Arzt den Körper heilt, kann Musik die Seele berühren, trösten und stärken.
Auch für mich persönlich ist Musik ein Weg, innere Welten zu entdecken und mich mit etwas Größerem zu verbinden – mit dem Göttlichen und mit der Schönheit, die meiner Überzeugung nach in jedem Menschen vorhanden ist. Wenn ich singe und Harfe spiele, entsteht eine Verbindung, die auch meine eigene Seele berührt und mich immer wieder aufs Neue erfüllt.
Auf deiner Internetseite Claraliz Mora – Sopranistin und Harfenistin können sich unsere Leser ein genaueres Bild von dir und deiner Arbeit machen. Verrate uns doch für nun dazugewonnene Fans, wann und wo wir dich wieder hautnah erleben können.
Mein nächstes Konzert ist in Mainleus! Spinnerei Mainleus.
24. SEPTEMBER um 19 Uhr
Harfe, Herz & große Stimmen in Mainleus
Harfenistin und Sopranistin Claraliz Mora vereint Harfe und Gesang auf faszinierende Weise und gestaltet gemeinsam mit Bass Oliver Pürckhauer einen feinfühligen musikalischen Dialog voller Ausdruckskraft und Emotion. Das abwechslungsreiche Programm verbindet Oper, Liedkunst, Filmmusik sowie keltische und lateinamerikanische Melodien. Werke von Mozart, Puccini und Schumann treffen auf beliebte Klassiker wie Cielito Lindo, Danny Boy, Greensleeves und What a Wonderful World. Poetische Harfensoli bereichern den Abend und machen das Konzert zu einem außergewöhnlichen Erlebnis voller Klangzauber, musikalischer Leidenschaft und unvergesslicher Gänsehautmomente.
Großartig! Vielleicht möchte ja nun jemand die Chance ergreifen und sich ebenfalls einmal verzaubern lassen! Möchtest du meinen Lesern noch ein paar abschließende Worte dalassen?
Ich möchte mich von Herzen bei allen Menschen bedanken, die meine musikalische Reise begleiten und meine Konzerte besuchen. Es ist für mich ein großes Geschenk, durch meine Musik Momente der Schönheit, Verbindung und Emotion schaffen zu dürfen.
Ich lade alle herzlich ein, die besondere Verbindung von Harfe und Stimme selbst zu erleben! 😉
Und ein besonderer Dank gilt auch für Ronja Langer, die „Kulmbloggera“ für dieses schöne Interview. Durch ihren Kanal bekommen wir die Möglichkeit, viele besondere Persönlichkeiten und spannende Geschichten aus unserer Region kennenzulernen und miteinander zu verbinden.
Ich bin gerührt, dass auch mir ein besonderer Dank gilt! 🙂 Das hatte ich nicht erwartet! 🙂 Wenn ihr Claraliz bereits erlebt habt, oder euch schon bald selbst ein Urteil bilden möchtet, dann hinterlasst gerne euren Kommentar.
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